Bio heißt ganzheitlich. Das leben wir.

Und gehen mit gutem Beispiel voran: Bio und fair, Naturschutz und soziale Gerechtigkeit, Geschmack und Qualität.

Unsere Vision von Nachhaltigkeit verfolgen wir jeden Tag entlang der gesamten Lieferkette: vom Acker bis auf den Teller. Aber auch außerhalb des Anbaus und Bio-Handels engagieren wir uns für unsere Werte und unsere Ideologie. Und dafür gehen wir auch gerne mal auf die Straße!

Offen, ehrlich, transparent.

Wir machen kein Geheimnis um unser Tun, unsere Verbände und Zertifizierungsprozesse, unsere Partner oder unsere Produkte. Hier haben wir das Wesentliche für Sie zusammengefasst. Falls dennoch Fragen auftauchen, dürfen Sie sich jederzeit an uns wenden!

Unser Engagement

  • Regional - für uns immer erste Wahl.
  • Bio-Genuss und Klimaschutz
  • Plastik? Nein, danke!
  • Fairness unter Kollegen - auch am anderen Ende der Welt
  • Lebensmittel gehören auf den Teller - nicht in die Tonne!
  • Zusamen stark, gemeinsam für die gute Sache

Kurze Transportwege, Stärkung regionaler Kreisläufe und Partnerschaften

Zwischen Acker und Packhalle und von dort zu Ihnen nach Hause liegen bei Gesund & Munter nur wenige Schritte. Ein Großteil des knackigen Gemüses und unserer reichen Kartoffelauswahl wird erntefrisch direkt in Ihre Ökokiste gepackt – frischer geht’s nicht!

Um aber unser Sortiment stets abwechslungsreich gestalten zu können, arbeiten wir mit Kollegen und Partnern aus der Region zusammen. Durch unsere Direktvermarktung können wir unseren Kollegen und Kooperationsbetrieben Sicherheit geben und auch wenn das Wetter mal nicht so mitspielt verlässlicher Partner sein. Lieferkette und Transportwege bleiben kurz, so minimieren wir die Klimabilanz Ihrer Lebensmittel. Das zeigt sich schon bei unserem Lieferservice, der ökologische Maßstäbe setzt: mit einer durchschnittlichen Anfahrtsstrecke von nur 2,5 km pro Kunde.

Für unsere Regionalkisten bedeutet "aus der Region" eine Fahrt von 100 km vom Ort der Ernte bis zu uns nach Neuhof. Denn uns ist wichtig, dass wir wissen, von welchen Feldern die Produkte kommen, welcher ökologische Anspruch dahintersteht und wie der Anbau geführt wird. Wenn uns die konsequente Einhaltung dieses Radius aufgrund der saisonalen Gegebenheiten oder der Erntesituation einmal nicht möglich ist, kennzeichen wir dies natürlich in der Kistenzusammenstellung und bestücken die Regionalkiste mit den umweltverträglichsten, nahegelensten Alternativen.

Wir fördern außerdem regionale und überregionale Bio-Bauern und Betriebe in Umstellung, die von konventionellem auf ökologischen Landbau gewechselt haben. Jeder Betrieb, der sich für den ökologischen Landbau entscheidet, sollte in dieser meist aufregenden, arbeitsintensiven Prozess von den Bio-Kollegen nach Kräften unterstützt werden.

Bio-Genuss und Klimaschutz:

Wir wollen unsere Umwelt dem Klimawandel nicht kampflos überlassen! Neben Energiesparkonzepten nutzen wir erneuerbare Energien, einen Teil unseres Energiebedarfs decken wir über die hofeigene Solaranlage. Wir legen Wert auf ökologische Betriebsmittel, Recycling und Wiederverwertung.

Durch optimierte Tourenplanung finden unsere Kisten auf dem kürzesten und effizientestem Weg zu unserer Kundschaft. Und einige erhlaten die Ökokiste abgas- und lärmfrei mit unserem Lastenrad.

Im Anbau verzichten wir trotz des rauen Taunus-Klimas auf Heizung in unseren Folienhäusern. So gibt es unsere berühmt berüchtigte Grüne Soße je nach Wetterlage zwar mal etwas später als anderswo - dafür aber im gewohnter aromatischer Neuhofer Qualiät und mit gewissenhafter Klimabilanz!

Durch den Anbau von Leguminosen wird in unseren Böden Luftstickstoff gebunden, außerdem verzichten wir als Biobauern auf chemisch-synthethische Dünge- und Pflanzenschutzmittel, bei deren Herstellung sehr viel Energie erforderlich ist.

Plastik? Nein, danke!

Was Sie beim Blick in Ihre Ökokiste sofort sehen: Wir bevorzugen als Verpackungsmaterial bewusst Mehrweg-Lösungen und recycelfähige Materialien. Wir haben es geschafft, mittlerweile fast gänzlich auf Plastik verzichten zu können. Dahinter steckt ein langer Weg und ständiges Hinterfragen, Recherche und ein langer Atem. Im Folgenden finden Sie unsere Stellungnahme zur aktuellen Verpackungssituation:

Umwelt- und Ressourcenschutz? Ja, unbedingt!
Verdunstungsschutz, optimale Haltbarkeit und Frische für unser feines Gemüse? Ja, auch das wollen wir!

 

Wir sind gegen die Verwendung von Plastik und unnötigen Verpackungen, die Umwelt und Ozeane verschmutzen und fossile Ressourcen verbrauchen. Gleichzeitig möchten wir Ihr Obst und Gemüse in bester Qualität und unter besten Lagervoraussetzungen liefern - ohne Verdunstungsschutz leidet auch auf dem kurzen Weg von unserem Acker auf Ihren Teller die Qualität unserer so erntefrischen Salate, Kräutern und Blattgemüse. Dieser Zielkonflikt stellt für uns nach wie vor bei so manchem Produkt eine Herausforderung dar.

Deshalb haben wir uns einmal genauer mit dem Problem befasst. Einige unserer Kunden kennen sicher noch unsere biologisch abbaubaren Tüten aus Maisstärke. Wir haben sie damals eingeführt mit dem Gedanken, unsere endlichen Ressourcen zu schonen und Plastiknutzung zu vermeiden. Jeder Verzicht auf Plastik ist ein kleiner Beitrag zum Schutz unserer Weltmeere und ihrer Bewohner. Denn nur allzu viele marine Lebewesen verwechseln den gefährlichen Müll mit ihrer natürlichen Nahrung und gehen daran zu Grunde, weil sie die Plastikteile nicht verdauen können. Kompostierbare Verpackung – ein guter Schritt, ganz nach dem Cradle to Cradle-Prinzip, Kreislaufwirtschaft in Perfektion! Die Rohstoffe stammen aus europäischem, gentechnikfreiem Anbau, die Tüten sind vom TüV Nord zertifiziert und gesiegelt mit dem bundesweiten Keimling-Logo, das wissenschaftlich belegte Kompostierbarkeit garantiert.

Doch bei genauerem Hinsehen offenbarte sich uns im Laufe der Zeit der ein oder andere Haken an der Sache .Durch die Kompostierbarkeit fängt die Tüte schon innerhalb kürzester Zeit an zu „arbeiten“, wodurch sie je nach Produkt und Einstellung des Kühlschranks nicht mehr geruchsneutral war – sie bot einfach nicht den gleichen Komfort wie eine herkömmliche Plastiktüte. Ein Tipp an dieser Stelle: schlagen Sie Salate und Kräuter direkt in ein angefeuchtetes Tuch und legen Sie dies ins Gemüsefach Ihres Kühlschranks. So bleibt das Grün länger frisch.
Was die Entsorgung der kompostierbaren Tüten angeht wollten wir‘s noch genauer wissen und haben bei unserem örtlichen Entsorgungsunternehmen nachgehakt. Wie geht es nach dem Wurf in die Tonne für die Tüten weiter? Die Profis haben unsere Befürchtungen bestätigt: beim Sortieren des Bioabfalls am Band wird kein Unterschied gemacht zwischen Plastik- und Maisstärkeprodukten. Alles, was aussortiert wird landet im Restmüll und somit in der Verbrennungsanlage – auch unsere abbaubaren Maistüten.

Grundsätzlich halten die Experten die Maisstärketüten aufgrund ihrer Herstellung für besser als Plastik: aufgrund der Verwendung nachwachsender Rohstoffe statt fossiler Energien und somit besserer CO2-Bilanz. Dennoch stellen wir uns aber auch hier die Frage: Tüte oder Teller? Denn Lebensmittel- und Rohstoffproduktion konkurrieren auf den knappen Ackerflächen.

Was nun? Unser Fazit: Wir setzen auf Papier als Mittel der Wahl und packen wo immer möglich unsere Ware in Pappschalen und Papiertüten, die unsere Kunden zuhause gerne als Bioabfallbehälter nutzen.
Dabei halten wir immer Augen und Ohren offen und probieren regelmäßig neue Materialien und Recycling-Konzepte - denn man lernt nie aus und wir wollen unser Bestes tun, mit der Ökokiste Vorreiter in Sachen ressourcenschonender Lebensmittel-Lieferungen zu bleiben!

 

Fairness unter Kollegen - auch am anderen Ende der Welt.

Fairer Handel ist für uns selbstverständlich und beginnt direkt vor unserer Tür. Aber auch bei internationaler Zusammenarbeit legen wir natürlich großen Wert auf Handelsbeziehungen auf Augenhöhe. Wir möchten, dass auch unsere Partnerbetriebe in fernen Ländern unter fairen Bedingungen, mit zuverlässigen Abnahmemengen für Anbausicherheit und ohne Handelszwänge wirtschaften können. 

Übrigens wurde unser Kreis, der Rheingau-Taunus-Kreis als erster Fairtrade-Landkreis in Hessen 2016 rezertifiziert. Genauso unsere Nachbarn, die Stadt Idstein.

Als Unterstützer der Fairtrade-Bewegung war es uns eine ganz besondere Ehre, als Akteur und Befürworter eines gerechten Welthandels, sogar eine Urkunde zu erhalten. Stolz präsentieren wir sie jedem Besucher im Eingangsbereich unseres Hof-Büros. Danke, Fairtrade-Kreis-Rheingau-Taunus!

Lebensmittel gehören auf den Teller - nicht in die Tonne!

In der Landwirtschaft und im Handel mit Lebensmitteln spielt die Frische eine riesen Rolle - dank Ihrer fristgerechten Bestellungen und wöchentlicher Abo-Konzeption können wir vorausschauend planen und tagesfrisch ernten - Sie halten die Bestellschlüsse ein, wir minimieren den Überschuss. So können wir unseren Partnern und Kollegen aber auch für unseren eigenen Anbau Sicherheit und Verwertung der Ernte gewähren.

Dennoch bleibt dann und wann etwas übrig. Oder wir sortieren angeschlagene Ware aus. Deshalb kommen jede Woche die ehrenamtlichen Helfer der Tafel Untertaunus vorbei und nehmen Übriggebliebenes mit, um es an Bedürftige weiterzugeben. In der Tonne landet bei uns nichts!

Zusamen stark, gemeinsam für die gute Sache

Gemeinsam für die gute Sache - nach diesem Motto arbeiten wir mit einigen Organisationen, Vereinen und Initiativen eng zusammen, andere unterstützen wir regelmäßig oder aber auch unregelmäßig mit finanziellen Spenden, Mitgliedsbeiträgen oder Werbemaßnahmen und Öffentlichkeitsarbeit.
Ob im Bereich des Umweltschutzes, der Förderung kleinbäuerlicher Bio-Landwirtschaft oder auch im sozialen Umfeld engagieren wir uns für eine gerechte Welt, einen lebenswertes Rhein-Main-Gebiet und ein beliebtes und belebtes Taunusstein.

AKTE

Umweltforum Rhein-Main

BUND

Zukuntsstiftung Landwirtschaft

Umweltladen Wiesbaden

Gutenberg Marathon Mainz

Fairtrade-Kreis Rheingau-Taunus

Tafel Untertaunus

Kuenstlerhaus43

Theatergruppe Bühnenzauber

Stadtmarketing Taunusstein